Vogelschutz-Zucht und Liebhaberverein Tudorf und Umgebung e.V. 1974

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Niederntudorf gehört als Ortschaft zur Stadt Salzkotten, mit ca. 2.700 Einwohnern.

Das Gebiet von Niederntudorf gehört schon seit dem frühen Mittelalter zum Gebiet des späteren [[Hochstift Paderborn|Hochstifts Paderborn]] an der Grenze zum [[kurköln]]ischen Herzogtum Westfalen.

1802 verliert das Hochstift Paderborn mit der Besetzung durch [[Preußen]] seine staatliche Selbständigkeit, fällt aber bereits 1807 für wenige Jahre an das [[Königreich Westfalen]] und 1813 nach der napoleonischen Niederlage an Preußen zurück. Niederntudorf wird der 1815 gegründeten [[Provinz Westfalen]] eingegliedert und kommt durch Erlass der [[Regierungsbezirk Minden|Königlichen Regierung in Minden]] an den 1816 gegründeten [[Kreis Paderborn (1816–1974)|Kreis Paderborn]]. 1832 gibt der Kreis Paderborn Niederntudorf und Oberntudorf an den benachbarten [[Kreis Büren]] ab. Bei Einteilung der Landkreise in [[Amt (Kommunalrecht)|Ämter]] kommt Niederntudorf zum Amt Salzkotten, das 1859 mit dem Amt Boke zum Amt Salzkotten-Boke zusammengelegt wird.

Vor dem 1. Januar 1975 gehört die damalige Gemeinde Niederntudorf zum [[Amt Salzkotten-Boke]] im Kreis Büren.
Mit Inkrafttreten des ''[[Sauerland/Paderborn-Gesetz]]es'' an diesem Tage werden die meisten Gemeinden des Amtes Salzkotten-Boke und somit auch Niederntudorf zur neuen Stadt Salzkotten zusammengelegt und kommen mit dieser zum Kreis Paderborn.
Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Amtes Salzkotten-Boke und der Gemeinde Niederntudorf ist die Stadt Salzkotten.

 

Niederntudorf Bundesgolddorf 2001 Niederntudorf Bundesgolddorf 2001